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Rückblick: Trek Bike Attack, Mégavalanche  und Crankworx
 

sprung

Am vergangenen Wochenende fand das Lang­distanz-Downhill-Rennen Trek Bike Attack statt. Ich konnte erneut einen Sieg feiern, insgesamt mein siebter an diesem Rennen. Am Samstag gelang mir bereits ein sehr guter Qualifikationslauf, doch im Hauptrennen am Sonntag konnte ich mich noch besser konzen­trieren. Das Gefühl, während des Rennens, war super. Ich brachte meinen Körper ans Limit, ohne ihn zu überfordern. So entstand ein innerer Frieden und Freude an der Leistung. Vom Start auf dem Rothorn Gipfel (2899 m.ü.M.) über die Lenzerheide, Parpan bis nach Churwalden konnte ich konstant fahren und Zeit auf meine Verfolger gut machen.

  

 

Auch für die Zuschauer war es spannend das Rennen bei schönstem Sommerwetter zu verfolgen, ob direkt an der Strecke oder in der Live-Übertragung auf dem Grossbildschirm im Zielbereich.

 

Ich freue mich sehr über diesen Erfolg, da ich nach Alpe d'Huez etwas enttäuscht war. Einige Sekunden nach dem Start hatte ich die Führungsposition erkämpft, doch dann verlor ich auf dem vereisten Schnee die Kontrolle über mein Bike. Ich stürzte hart in ein Steinfeld. Realisierte jedoch schnell, dass mein Körper noch funktionstüchtig war und begann mein Bike, im Chaos des Startrausches auf dem Pic Blanc, zu suchen. Leider dauerte es eine Weile bevor ich die Verfolgung wieder aufnehmen konnte. Noch während des Rennens begann ich meine Verletzung zu spüren und versuchte dies zu ignorieren. Rückblickend hab ich vielleicht etwas zu viel riskiert, doch am Start fühlte ich mich bereit alles zu geben. Es hätte ebenso gut alles passen können. So ist das Leben und so muss es sein. Auch viele andere Favoriten hatten Pech und wurden in Stürze verwickelt oder erlitten Materialdefekte.

 

Am Wochenende vor dem Mégavalanche fuhr ich das erste Mal am beim Crankworx Mountain of Hell in Les Deux Alpes mit. Dies war ein riesen Erlebnis für mich! Die Atmosphäre am Start des Rennens auf dem Gletscher war genial und am Start des Rennens waren alle grossen Namen des Langdistanz-Downhill. Aus den Lautsprechern dröhnte eines meiner Lieblingslieder und viele Fahrer tanzten zur Musik um sich auf 3400 m warm zu halten. Kurz nach dem Start erreichten wir bis zu 124 km/h auf dem Gletscher. Ich erwischte eine super Linie und verliess das „Ewige Eis" als erster. Im anschliessenden Steinfeld war meine Linienwahl nicht so gut und so verlor einige Plätze, holte jedoch wieder auf, kämpfte, konzentrierte mich auf die mir unbekannten Streckenteile und erreichte super glücklich als zweiter hinter Jérôme Clementz das Ziel. Mountain of Hell war ein cooler Event. Ich spürte, dass der Anlass von Fahrern für Fahrer organisiert wird – für alle, die ein ultimatives Langdistanz Downhill-Rennen erleben wollen.

 

Im Print-Medien Bereich bekam ich ein mehrseitiges Portrait in der Ausgabe 3/12 des Freeride Magazins. Auch für die Bike konnte ich mithelfen eine Enduro Fahrtechnik Spezial Ausgabe zu gestalten.

 

Leider ist die Olympiade schon vorbei. Ich möchte allen Sportlern für die gebotenen Leistungen, Emotionen und Fairness gratu­lieren! Ganz besonders dem Mountainbiker Nino Schurter und dem BMXer Roger Rinderknecht. Bei mir geht es nun weiter mit den Dakine Freeride Camps in Flims und der Eurobike Messe Ende August.

 

Luftaufnahmen vom Trek Bike Attack

 

Galerie
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RanglistenAuszug Trek Bike Attack

1. Rang René Wildhaber

2. Rang Gustav Wildhaber

3. Rang Marco Arnold

 

Links

Offizielle Webseite: http://www.bike-attack.ch

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