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Mégavalanche Alpe d'Huez

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Ein Favoritensturz beim Mégavalanche Alpe d'Huez
 

AlpedhuezUnter den Langstrecken-Downhillrennen mit Massenstart ist das Mégavalanche Alpe d'Huez der grosse Preis. Und mit dem sechsmaligen Sieger René Wildhaber hat Onza Tires einen der Top-Favoriten im Team. Aber der landete diesmal im Sanitätszelt statt auf dem Podium.

 

Eine Woche vor dem Abfahrts-Klassiker war Onza Tires-Teamfahrer René Wildhaber in Les 2 Alpes beim «Mountain of Hell»-Rennen angetreten und hatte hinter Jerôme Clementz Rang zwei belegt. Kein Wunder, dass Wildhaber mit hohen Zielen nach Alpe d'Huez reiste: Ein Platz auf dem Podium sollte her oder gleich der siebte Sieg bei diesem prestigeträchtigen Rennen. Aber schon in der Qualifikation musste Wildhaber härter kämpfen, als ihm lieb sein konnte: Kaum gestartet, fuhr ihm ein Konkurrent ins Bike und drängte ihn von der Strecke. Irgendwie konnte sich Wildhaber auf dem Bike halten, dieses auf die Strecke zurück steuern und sich bis ins Ziel des verkürzten Quali-Laufs wieder ganz an die Spitze zurück kämpfen.

 

Damit war der Startplatz in der ersten Reihe gesichert, gute Voraussetzungen also für die Jagd nach dem siebten Sieg. Als es am Sonntag ernst galt, hatte René Wildhaber vorne den «Ibex DH 2.4» in der weichen 45a-Gummimischung montiert, hinten kam ein Prototyp des selben Reifens mit einer Prototypen-Gummimischung zum Einsatz. Wie gewohnt verzichtete Wildhaber auf einen Schlauch und verbaute die Reifen stattdessen mit Dichtmilch. Gleich nach dem Start konnte sich Wildhaber oben auf dem Pic Blanc an die Spitze setzen. Aber am Ende des ersten Schneefeldes geriet er ins Rutschen und konnte sein Bike nicht mehr auffangen. «Vor dem Start hatten die Organisatoren an der Stelle noch weichen Schnee weggeschaufelt, und darunter lauerte eine Eisplatte, die in den Trainings noch nicht da war.»

 

Bei hohem Tempo stürzte Wildhaber in das steile, grobe Geläuf am Ende des Schneefeldes und hatte noch grosses Glück im Unglück, nicht von der dicht auf dicht folgenden Meute überrollt zu werden. «Der Aufprall war wirklich heftig, aber ich habe gleich gemerkt, dass mein Körper noch funktioniert. Nach einigem Suchen habe ich mein Bike im Kuddelmuddel gefunden und das Rennen fortgesetzt. Erst im Ziel, das ich als 18. erreichte, habe ich gesehen, dass ich mir beim Sturz tiefe Fleischwunden zugezogen habe, vor allem am, Oberschenkel. Ich kann von Glück reden, dass alle Knochen noch ganz sind und ich Alpe d'Huez aus eigener Kraft und nicht in einem Krankenwagen verlassen konnte», blickt Wildhaber auf das Rennwochenende zurück. So bleibt es weiterhin bei sechs Siegen für den «Mister Mégavalanche» aus der Schweiz. Den Sieg holte sich Rémy Absalon.

 

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Pressemitteilung von onza Tires

Photo: Hoshi Yoshida

25.07.2012

 

 

Bericht und Bildergallerie auf PInkbike

Mountain of Hell, Les deux Alpes: Klick hier

Mégavlanche Alpe d'Huez: Klick hier

 

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Fotos von Hoshi Yoshida
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